DM Hallen Masters

Frankfurt Kahlbach am 1. und 2. März 2025:

Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften setzt voraus, dass Athletinnen und Athleten die Qualifikationsnormen erfüllen, ein Startrecht erhalten und gesundheitlich stabil sind. Alles muss an diesen Tagen perfekt zusammenpassen. Doch wie lief es für die Master-Athleten der LG Wittgenstein?

 

Starke Leistungen von Katja Marburger

Katja Marburger (LG Wittgenstein/TuS Erndtebrück, W45) erfüllte die Normen in fünf Disziplinen und entschied sich für Starts in vier Wettbewerben.

„Den ersten Wettkampftag hake ich ab. Der Start über die 60 m Hürden war nicht optimal, und auch im Hochsprung lief es nicht rund“, resümierte Marburger ehrlich. Dennoch erreichte sie über 60 m Hürden in 11,32 Sekunden den 5. Platz und im Hochsprung mit 1,32 m den 6. Rang.

Am Sonntagvormittag zeigte sie im Dreisprung ihr Können: Mit einer Weite von 9,16 m übertraf sie die Neun-Meter-Marke und sicherte sich in ihrer Altersklasse die Bronzemedaille. „Das ist für mich eine gute Leistung, da ich zuletzt im Sommer bei den Deutschen Meisterschaften in Erding Dreisprung gemacht habe“, freute sich Marburger.

Auch am späten Nachmittag konnte sie noch einmal überzeugen: Mit sechs gültigen Versuchen im Weitsprung erreichte sie eine Saisonbestleistung von 4,47 m und belegte damit Rang 8.

 

Siegerlandbestleistung für Ricarda Wied-Bernshausen im Hammerwurf

Ricarda Wied-Bernshausen (LG Wittgenstein/TV Laasphe, W65) trat als Wurf-Mehrkämpferin gegen die Spezialistinnen im 3-kg-Hammerwurf an. In einem starken Wettkampf steigerte sie sich kontinuierlich und erzielte im letzten Versuch mit 24,60 m eine neue Saisonbestleistung. Mit dieser Leistung verbesserte sie die bisherige Siegerlandbestleistung von Erika Heimann (LAG Siegen), die 2003 bei 23,65 m lag. Wied-Bernshausen erreichte damit den 4. Platz.

Auch im Kugelstoßen (3 kg, W65) zeigte sie eine solide Leistung: Mit einer Weite von 7,56 m im zweiten Versuch belegte sie Rang 5.

 

Blick nach vorne

Da der LG Wittgenstein im Winter keine Leichtathletikhalle zur Verfügung steht, ist das Freilufttraining essenziell. „Wir hoffen nun auf Frühlingstemperaturen und stabile Trainingsmöglichkeiten“, so Sportwart Jens Marburger.